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Ernährung:

Die Ernährung von Landschildkröten ist ein wichtiges Thema, denn hier kann man viel falsch machen. Eine verkehrte (meist zu gute und zu proteinreiche) Ernährung kann für die Tiere schlimme Konsequenzen haben und unter Umständen zu einer deutlich verkürzten Lebenserwartung führen. Es können Wachstumsstörungen mit Höckerbildung des Panzers bis hin zum sog. Schokoladentafelpanzer auftreten. Ein so deformierter Panzer kann zu Schwierigkeiten bei der Kopulation und bei Weibchen auch zu Problemen bei der Eiablage führen. Ausserdem führen Nierenschäden zu schweren Erkrankungen mit oft tödlichem Ausgang.

Aber wie ernährt man nun eine Landschildkröte richtig? Ich will hier nur kurz darauf eingehen: Die Kost sollte in Anlehnung an das Angebot im natürlichen Habitat der Tiere hauptsächlich aus Wildkrätern bestehen und proteinarm sein. Zur Vertiefung des Themas empfehle ich unten stehenden Buchtipp. Es gibt aber auch jede Menge guter Informationen im Internet, wobei ich hier auf unsere Linkliste verweisen möchte. Unerlässlich für die Futterbeschaffung ist ein gutes Pflanzenbestimmungsbuch wie z.B.: Was blüht denn da? Wildwachsende Blütenpflanzen Mitteleuropas.


Unsere Tiere können den Tag über nach Lust und Laune das Frühbeet verlassen und im Freigehege fressen. Dies tun sie auch, vor allem das große Männchen frisst gerne draußen, am liebsten die Blüten der Wilden Malve, die in seinem Gehege wuchert.

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Bepflanzung Freigehege

 

Da im Jungtiergehege im Moment noch nicht soviel wächst, füttern wir trotzdem zu. Die Tiere bekommen Kräuter aus anderen Gartenteilen, in der Hauptsache Breit- und Spitzwegerich, Löwenzahn, Schafgarbe und was wir sonst noch finden. Hin und wieder bekommen die Tiere Romana-Salat und eingeweichte Agrobs Heupellets (Testudo Herbs und Testudo Baby). Sepiaschalen liegen in den Frühbeeten und Freigehegen zum freien Verzehr aus.

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Nachzucht bei Tisch

Buchtipps zum Thema:

 

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